19
Mrz
2008

Traum 3

Mit beachtlicher Verspätung ist mir soeben wieder ein Traumdetail von heute Nacht eingefallen. Da dies nun schon der dritte Traum ist, den ich hier notiere, habe ich mir vorgenommen, daraus einen eigenen Menüpunkt zu machen und ergo die Tradition weiter zu verfolgen.

Zu heute Nacht (es ist wieder kurz, knapp und völlig sinnentleert, wer mir dazu also eine handfeste Analyse liefern kann, wird mein Freund):

Ich saß auf einer Art Tribüne. Es muss sich um einen Zuschauersaal in einem Amphitheater oder Stadion gehandelt haben, denn die Sitzreihen liefen sehr steil nach oben, so dass man dem Vordermann auf den Scheitel schauen konnte. Vor mir saß der Schlagersänger Max Raabe, und als ich so auf seinen Oberkopf starrte, entdeckte ich dort einen kahlen Fleck.
Wer den Mann schon mal gesehen hat, wird wissen, dass er die Haare im Stil der 30er Jahre immer streng nach hinten gekämmt trägt und diese natürliche Tonsur somit wirklich nur sichtbar war, wenn man einen Blickwinkel einnahm, wie ich ihn im Traum hatte, also direkt von oben herab.

Aber damit nicht genug. Inmitten des kahlen Fleckes prangte überdies eine dicke Warze, also eins von jenen fleischigen, dreidimensionalen Muttermalen, die manche Leute auch im Gesicht mit sich rumtragen. Und während ich so auf die ersten Anzeichen der Männerglatze herabblickte, dachte ich still bei mir: "Na, lange wird er den bubenhaften Dandy nicht mehr spielen können."

Das war's auch schon. Eindrücklich war mir bei diesem Traum das Gefühl der Vergänglichkeit. Interessant, dass ich dies anhand des langsamen Verfalls einer anderen, nicht meiner eigenen Person feststellte, aber das war vermutlich eine Schutzmaßnahme meines Unterbewusstseins.

Für mutige Interpretationen bin ich dankbar!

Ein Test

Eine meiner größten Schwächen überhaupt sind Tests. Ich liebe Tests, kann kaum einem widerstehen. Allerdings muss der Test schon einigermaßen seriöse Ergebnisse ausspucken, wie beispielsweise dieser hier, welchen Frau twoblogs verlinkte.
Mein Ergebnis: INFP (Nachdenklicher Idealist)

Inneres: ..NF..: intuitive Wahrnehmung und gefühlsmäßiges Entscheiden

Nach außen: I....P: introvertiert, anpassungsfähig

Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.

Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.

Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.

Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.

Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt.
Sofern sich Frau twoblogs dieses Ergebnis durchliest, wird es ihr vermutlich sehr bekannt vorkommen. ;-)
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Menschenleer

ein Baum allein im Wald...

Worum es geht

Dokumentierter Versuch, mich als Misanthrop zu resozialisieren und in meiner direkten Umgebung Menschen kennenzulernen, die mich nicht nach fünf Minuten langweilen. Ach ja, Zyniker bin ich auch noch, und da ich in Wien lebe, ist mein Projekt ohnehin zum Scheitern verurteilt.
Ich bin übrigens weiblich, verzichte aber aus Bequemlichkeit auf die feminine Form. Hier geht's zur Selbstdarstellung.

Erreichbar unter

menschenleer [@] gmx [.] net

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